Beteiligte

Schauspiel

Angelika Beutler als Judith

Delfina Ledermann als Lou*

Hannah Seibold als Adriana

Julia Ebneter als Linda

Leoni Richard als Carolina

Maike Selter als Gerlinde

Nina Suter als Jasmin

Regie/ Produktionsleitung/ Choreografie/ Kostüm

Andrea Patrizia Umiker

Schon als Kind sammelte Andrea Patrizia Umiker vereinzelt Theatererfahrung. Während dem Studium kam Andrea Patrizia Umiker dann richtig zum Theater. Sie spielte bei der “Jungen Bühne Bern” bei zehn Theaterstücken selbst mit und führte 2015 beim Satellit-Stück “generation y” Co-Regie. Im schulischen Kontext führte Andrea Patrizia Umiker auf verschiedensten Schulstufen Regie in bisher sieben Theaterstücken. Nach ihrer Erstausbildung als Kindergärtnerin und Lehrerin, den ersten Berufsjahren und einer 8-monatige Asienreise beschloss Andrea Patrizia Umiker ihre grösste Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Am “Till-Theaterpädagogik” der PH Schwyz absolvierte Andrea Patrizia Umiker 2018 den CAS-Theaterpädagogik unter der Leitung von Annette Windlin und Matteo Schenardi und besuchte bei Susanne Morger das Wahlmodul “Produktionsleitung”.

2018 führte sie im Kulturkeller Gerbestock in Kerzers Produktionsleitung und Regie im Jugendtheaterstück “Abgeschirmt”, gefolgt vom Stück “Natur PUR” welches 2019 ebenfalls im Gerbestock Kerzers aufgeführt wurde. Ebenfalls 2018 führte Andrea Umiker auf der Beobachtungsstation und Wohngruppe Heimgarten für junge Frauen zehn Theaterpädagogische Lektionen durch.

Aktuell führt Andrea Umiker Regie bei der ersten Produktion des Jungen Kellertheaters Murten. Das Stück “Aufbrechen” frei nach “Mein Name ist Eugen” wird im Frühling 2022 aufgeführt. Andrea Umiker ist zudem Präsidentin und Mitgründerin des Vereins “Junges Theater Kerzers” im Rahmen dessen im Moment zwei Kinder- und Jugendtheatergruppen aufgebaut werden. Vom im März 2020 gegeründeten Verein Arty Farty ist Andrea Umiker Co.-Präsidentin.

Dramaturgie

Christina Teuber

Christina Teuber studierte Theaterwissenschaft und Geschichte an der Universität Bern (2015 – 2020). Neben dem Studium lebte sie Ihre Leidenschaft bei zahlreichen Projekten in der freien Szene aus. Heute ist sie Projektleiterin des Theaterkollektivs edith.Theateremulsion und kollektiver.luxus in Bern, die sie 2019/2020 mitgründete. Ihr Regie-Auge schulte sie bei zwei Produktionen als Regieassistentin: Beim Musical Copacabana (2019) der Westsidesingers in Bern unter der Regie von Ursula Lysser, und bei der Opera Mobile Don Pasquale (2020) des Symphonieorchesters Kanton Schwyz (SOKS) unter der Regie von Barbara Schlumpf. Nebenbei arbeitet Christina Teuber im Vögele Kultur Zentrum im Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. (B)locked ist ihre erste Dramaturgie.

Musik

Lua Jungck

Lua Jungck untersucht mit dem Klavier und mit elektronischen Gebiete zwischen Plastiziät und Zerbrechlichkeit. Grenzerfahrungen mit Lautstärke und Spannung tauchen dabei immer wieder auf. Improvisation spielt dabei oft eine wichtige Rolle. Aufgewachsen in Zürich und wohnhaft in Bern ist die 22-jährige Künstlerin in beiden Städten mit verschiedenen Projekten unterwegs, auf und hinter der Bühne. In ihren Arbeiten verbindet sie oft auch Künstlerinnen mit verschiedenen Hintergründen. So zum Beispiel im Kurzfilm „Häutungen“ von Noëmi Vollenweider, der im Sommer 2020 gezeigt wurde.

Mehr auf Istagram: https://www.instagram.com/luajungck/

und Maike Selter am Klavier

Licht

Samira Della Schiava wurde am 4. Juli 1990 geboren. Sie arbeitet seit zwei Jahren im Dachstock der Reitschule und seit vier Jahren im Frauenraum als Licht- und Veranstaltungstechnikerin im Musikbereich. Daneben konnte sie Erfahrungen im Theaterbereich sammeln, zum Beispiel beim Stück RYF vom Cirque de Loin (CH, 2018) und an der Fusion in Lärz (DE, 2019).

Choreografie

Niki Anjes Stalder, geboren in Bern am *02.09.1996, ist Tänzerin und hat ihre Ausbildung im Sommer 2019 an der Höheren Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz (HF ZUB) abgeschlossen.

Mit sechszehn Jahren verliess sie die Schweiz und zog nach Paris. Dort erhielt sie intensives Training in Modern Jazz, Modal Underground und zeitgenössischem Tanz im Studio Harmonic, Rick Odums und dem Centre Des Arts Vivants.

Neben dem Tanzen besuchte sie jahrelang Theaterunterricht und das Kampfsporttraining; genannt «Tricking». Sie tanzte viele Male für Marcel Leemann in Stücken wie «Die Gaza Monologe» im Konzert Theater Bern, «Meat Market» in der Dampfzentrale Bern, so wie «Homeland» und in kleinen Projekten im Rahmen der «Physical Days». Sie besuchte professionelle Workshops für zeitgenössischen Tanz und Improvisation mit Jochen Heckmann, Adriana Mortelliti, Jean Claude Marignale, Rakesh Sukesh, James Wilton, Metamorphosis Dance, Kenan Dinkelmann und Ted Stoffer in England, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Ihre Praktika machte sie bei Thierry Verger, im Zirkus Monti und beim Scottish Dance Theater. Sie choreographierte in der Produktion «Triptychon» von Faust Gottes & Fetter Vetter und in «Überdosis Freude» von Monika Hugi. Von November 2019 bis Februar 2020 tanzte sie in der Produktion «Game Theory» der Joshua Monten Dance Company.

Seit 2019 ist sie Mitgründerin und im Vorstand des Merge Dance Collectives und tanzt und choreographiert mit dem Kollektiv im Stück «Der widerwillige Walzer», «breath_e_motion» und «Rat Race».

Mehr auf Istagram: https://www.instagram.com/nikistalder/ und https://www.instagram.com/mergedancecollective/

oder

http://www.mergedancecollective.com

Szenografie

Christine Glauser

Während dem Studium der Germanistik und der Theaterwissenschaft an der Universität Bern erweiterte Christine Glauser ihre Theatererfahrung als Produktions- und Regieassistentin für Gruppen der freien Szene, während vier Produktionen als Regieassistentin für das Landschaftstheater
Ballenberg, weiter eigenständig in Regie, Dramaturgie und Schauspiel, in technischen Aufgaben wie Licht und Ton, als Produktionsleitung und vermehrt vor allem auch durch Aufträge für Bühnenbau und Ausstattung.
Christine Glauser war während sieben Jahren für die Kassenorganisation und die Pressearbeit des Theaters am Käfigturm (Bern) verantwortlich, arbeitet seit 2011 beim Schlachthaus Theater Bern als freie Mitarbeiterin für Kasse und Abendleitung und sitzt seit 2017 im Künstlerischen Ausschuss des Landschaftstheater Ballenberg. Nebst ihrem Engagement in der freien Szene ist Christine Glauser seit der Saison 2016/17 bei Konzert Theater Bern in der Abteilung Bühnentechnik in Vertrag. Mit der Vergabe der Off-Stage-Stipendien des Kantons Bern für professionelle Theater- und Tanzschaffende erhielt sie 2020 eine Honorierung ihres künstlerischen Leistungsausweises und Zukunftspotenzials. Zurzeit engagiert sich Christine Glauser für Szenographie und Ausstattung bei mehreren Projekten in Film und Theater.

Kostüm: Emily Kontu

Maskenberatung: Maike Selter

Stimmtraining: Joel Zumbrunnen

Fotografie, Grafik und Gestaltung:  Sophie Wagner

Video und Trailer: Kevin Bieri

Mehr auf Instagram: https://www.instagram.com/kevin.adriani/

Texte: Ensemble,

Ronja Fankhauser aus „Tagebuchtage Tagebuchnächte“ erschienen im Lokwort Verlag Bern

Lisa Christ aus „ Im wilden Fruchtfleisch der Orange“ erschienen im Knapp Verlag Olten

Lorenz Pauli aus „ E chlyni Chue mit Wanderschue“ erschienen im Lokwort Verlag Bern

Interviews zur Figurenarbeit: 12 inspirerende Frauen* aus verschiedenen Generationen.